BAD DOC

25.06.2019

Boah, ich freu mich. Gleich gibts eine Tav. Ein Benzo mit dem Stoff Lorazepam. Tavor ist der Handelsname. Ein Fest. Nach 20 Jahren Gewaltmissbrauch, 6 Jahren extremen Mobbings in der Schule als Teenager sowie 2 Jahre exzessives LSD brauch ich Benzos um mit Ängsten und Flashbacks klarzukommen. Die Tavor abends ist zum Schlafen. Wirkt immer noch genauso stark wie immer. Ich brauch auch nur eine. Wenn ich mehr nehme hat das eher die gegenteilige Wirkung. Aber eine ist ideal. Es relaxt so genial. Man wird dösig, es fühlt sich völlig gelöst, komplett und eingepackt an. Kein Grübeln mehr. Kein Stress. Alles tritt in den Hintergrund, und man kann so entspannt TV drauf schauen und dann richtig schön schlafen. Und heute freue ich mich extremst darauf. Also, schonmal Gute Nacht!

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24.05.2019

Und wie steht es mit der Substitution? (um ein weltbekanntes Zitat etwas abzuändern). Jaa, ich habe mir die Dosis nochmalig erhöhen lassen. Es waren jetzt in einem Jahr ca. 3-4 Erhöhungen. In den Leitlinien steht, dass es durchaus längere Zeit braucht um die exakt benötigte Substi Dosis für jeden Klienten individuell sicherzustellen. Momentan habe ich das Gefühl, dass es rund läuft. Aber mit den sommerlichen Hitzewellen kommen dann auch die Problemphasen. Ich meine dieses extrem starke Schwitzen. Ich hatte natürlich vor der Erhöhung auch mit dem Facharzt ein Gespräch und musste Ihm versichern, dass das jetzt erstmal die letzte Erhöhung ist, da ich nach einem Jahr täglicher Substitution schon einer der wenigen Patienten bin welche die höchsten Dosen haben. Mein Körper hat es aber gebraucht, das hab ich aus Erfahrung überdeutlich gespürt.

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22.05.2019

So, dann melde ich mich mal wieder. Es wird ja auch Zeit. Der letzte Beitrag ist schon einige Monate her. Ich hab in den letzten Wochen zwei Rabenkinder aufgepäppelt um sie dann wieder zu Ihren Eltern fliegen zu lassen. Der Hintergrund war der, dass acht Rabenkinder aus dem Nestchen gesegelt sind, und dann auf dem Universitäts Parkplatz / Park ganz verängstigt herumgeirrt sind und sich letztlich in irgendeiner Hecke oder unter einem Busch bibbernd versteckt haben. Ich habe bei den acht Raben nichts gemacht, weil es ja immer heisst, dass man nichts unternehmen soll, und die Eltern die Kleinen versorgen. Fakt war, dass am nächsten Tag das Junge vom Vortag verendet in einer dreckigen Pfütze oder in einer Ecke lag. Weder überfahren noch von einem Marder oder ähnliches totgebissen. Einfach an Hunger und Erschöpfung verstorben. Nach den ganzen Toten habe ich dann beschlossen, dass es so nicht weitergehen kann, und hab Jakob und Chico zu mir geholt und aufgezogen. Man muss sich das so vorstellen, dass alle 2-3 Tage ein neues Junges aus dem Nest gesegelt ist und einfach noch nicht fliegen konnten. Bei Jakob hat es eine knappe Woche gedauert bis er fliegen konnte, und bei Chico war es schon nach 3 Tagen soweit. Ich habe feinstes Rinderfilet vom besten Metzger hier gekauft und Erdbeeren. Ach, haben die Kleinen das geliebt. Vor allem Jakob hat sich alle 3-4 Stunden neben mich gesetzt und seinen Schnabel ganz weit aufgemacht oder sich auf meine Schulter gesetzt und leicht am Ohrläppchen gezogen. Das war auch ein Signal, dass er Hunger hatte. So ging das von Statten. Die Kleinen waren so süss.

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